Archiv für die Kategorie 'Mann&Frau'

Frauen im Lehrberuf

Dienstag, 4. November 2008 at 8:30 am

In Zeiten der sogenannten Bildungsbaustelle, also der Anpassung des Schulsystems an die Aussenwelt, also Europa, ist es durchaus interessant, ein bisschen in der Mottenkiste der Schulgeschichte herumzustöbern..

(aus dem Schulmuseum in Friedrichshafen am Bodensee)

Frauen im Lehrberuf 

„Die Frau ist der Berufsausbildung körperlich, geistig und nervlich nicht gewachsen. Mädchen, die mit 20 Jahren in blühender Schönheit in das Amt treten, sehen schon nach einer Arbeit von 6-8 Jahren wie ganz verblühte alte Jungfern aus. Im Alter von 30-35 Jahren, wenn der Jüngling im Lehrberuf erst recht zu eben der durch ernste Studien und Vorarbeiten erlangten Kraft sich recht zu freuen beginnt, sind die Lehrerinnen oft bereits ganz gebrochen, nervös, leidend, beständig kränklich und erfüllen ihre Pflichten ohne Freudigkeit unter inneren Qualen. Mit 40 Jahren haben fast alle ohne Unterschied mit beständigem Siechtum zu kämpfen, so dass ihr Leben von dieser Zeit an als ein im Grunde trauriges bezeichnet werden muss. (1898).  Nur dem Manne gebührt eine Stellung in der Öffentlichkeit.„der Mann ist der Erhalter und Fortsetzer der Kultur. Alle Gebiete des öffentlichen Lebens, die dem Kulturfortschritte dienen, sind sein Tätigkeitsbereich: mithin gehört ihm auch die Schule.“ (1916) weiter lesen

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von eeva

Barbie und Ken?

Samstag, 29. Dezember 2007 at 7:29 pm

Am liebsten würden wir ja modernerweise hier im Westen die Welt jetzt schon gerne gleichberechtigt und in männlichen und weiblichen Belangen ausgeglichen sehen. Sobald aber Kritik an den Geschlechtern kundgetan wird, werden rasant schnell Verteidigungshaltungen auf beiden Seiten eingenommen. Die einen vermerken Extremismus, andere verwässern, bagatellisieren und verweisen auf die Freiheit der Meinung, der Kleidung und des Lebensstils.

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Sind Männer verantwortlich für die Umweltverschmutzung?

Sonntag, 25. November 2007 at 10:21 pm

Nein, das ist keine provokative Aussage meinerseits, auch nicht eine aus der „EMMA“. Das war eine Headline aus dem „BLICK“ von vergangener Woche.
Männer verursachen durch ihre Vorliebe für grosse Autos, exzessives Benützen von elektronischen Geräten und damit enormen Stromverbrauchs nachhaltige Überbelastung der Ressourcen Luft und Energie.

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Master and Servants

Samstag, 10. November 2007 at 5:46 pm

Dienst-Bar

Neulich habe ich gelesen, dass es in der guten alten Römerzeit um den 21. – 25. Dezember herum einen Brauch gegeben hat, der sich Saturnia-Fest genannt hat und innerhalb dieses Festes sollen einen Tag lang die Herren ihre Rollen mit den Sklaven getauscht haben. Interessant, nicht? Mir kommt da spontan unsere Fasnacht in den Sinn. Irgendwie scheint man in der Obrigkeit schon immer begriffen zu haben, dass es eigentlich gänzlich gegen die menschliche Integrität geht, jemandem zu ge“hören“, „hörig“ zu sein, zu ge“horchen“. Dicht mit diesem Program verknüpft ist die Sexualität. Quälen und gequält werden ist zur Zeit ein äusserst schickes Thema…

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von eeva

Matrix

Donnerstag, 1. November 2007 at 9:09 pm

Gehen wir mal davon aus, obwohl ich nun nicht unbedingt eine Verschwörungsfanatikerin bin, dass es durchaus reel erscheint, dass wir auch in unserer Vorstellung von Liebesbeziehung manipuliert werden. Ich meine den ganzen Zirkus von Ehre, Treue, Eifersucht, Stolz und verletzten Gefühlen. Irgendwann merkt ja jede und jeder, dass, trotz unterschiedlichster Charaktere, in etwa alle den selben Spielregeln folgen, die uns in diesem Game festhalten. Kernpunkt dabei ist die Schuldfrage. Sie wurde im Scheidungsgesetz erst kürzlich aufgehoben. In der Gesellschaft aber floriert sie. Sie unterstützt weiterhin die Karrieren von Scharen von Scheidungsanwälten, Paartherapeuthen, und Richtern. Eigentlich möchten wir einfach glücklich sein miteinander, und trotzdem spielen alle das Beziehungs-Spiel mit. Das liegt daran, dass es ein Program ist, und wir zuerst unsere eigenen Umprogrammierer werden müssen, wir müssen es „hacken“. Das heisst, Selbstbeobachtung, Selbstreflektion und Anzapfen der inneren Führung. We are the creators of our reality. Wie beim Film „Matrix“ zutrefflich beschrieben: „Willst du die blaue oder die rote Pille?“ Willst du dich einlullen lassen von Kräften, die ausschliesslich davon leben, dir deine Energie für ihre Zwecke abzuzapfen, oder willst du der positiven Kraft der Erde ins Gesicht sehen, die dir Energie gibt und dich innerlich frei macht, liebevoll und freizügig? Ja, richtig, verzichten auf Teilnahme am kollektiven Nachblöggen des Programs ist angesagt, was vielleicht unattraktiv erscheinen mag. Ist ja auch echt kuschelig, in so einer Schafherde…und egal wo es durchgeht, Hauptsache es gibt was zum Fressen und Reinziehen. Wir nützen aber einen Bruchteil unseres wunderbaren Lebens, wir sind gefangen in der einen Realität. Es ist aber nicht die Wirklichkeit. Die Wirklichkeit ist so unermesslich unvorstellbar, dass wir uns gut tun, den Trichter so weit wie möglich aufzutun, und nicht an der Scholle kleben zu bleiben. Verlangt Offenheit im wahrsten Sinne des Wortes. Neue Wege könnten ausgetreten werden in der kollektiv-kognitiven Landschaft, mehr Erotik in den Alltag verströmt, Sex weniger, dafür sicherer gewichtet werden. Familienfreundschaften und Freundschaftsfamilien könnten gegründet werden.

Jo…ist das nun blanker Insel-Idealismus im Netz, oder hat einer der sich registrierten netten Menschen dazu etwas zu kommentieren? Nicht dass ich jemanden zwingen möchte, zwinker…auch würde mich die eventuelle Meinung von Netz-Spaziergängern interessieren.

Ich bemühe nun abschliessend noch Aristoteles herbei, in wikipedia steht zum Wort „Freundschaft“ folgendes: „Für Aristoteles ist die Freundschaft wichtiger Bestandteil einer funktionierenden (Polis-)Gesellschaft. Noch höher als die Gerechtigkeit soll der Staat die Freundschaft schätzen. In der griechischen Polis gab es keine öffentlichen Dienste wie Polizei und Feuerwehr, so war jeder auf das Wohlwollen des anderen angewiesen. Wer in Ämter gewählt werden wollte, musste sich das Wohlwollen der Menschen sichern. Im Altgriechischen bedeutet das Wort „philia“ allerdings sowohl „Freundschaft“ als auch „Liebe“ und kann folglich auch in diesem weiteren Sinn benutzt werden. „

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von eeva
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