Archiv für Januar, 2010

Herzqualitäten

Freitag, 29. Januar 2010 at 3:50 pm

Die Entdeckungen aus der Kardiologie, genauer aus der noch jungen Wissenschaft der Neurokardiologie, wonach im Herz ein Art von Hirn am Werk sein soll, sind nach wie vor bahnbrechend.
Eigenartig still bleibt es aber in den Medien zu diesem Thema.
Genauso eigenartig still, wie zu allen anderen immer häufiger auftretenden, ähnlich bahnbrechenden Forschungsergebnissen, wie die aus der Bioresonanz, der “neue” Medizin, der Psychosynthese und so fort.
Stattdessen werden wir bombardiert mit Informationen aus den Müll-Medien in Gratiszeitungen, Fernsehen und Computer um dann auf deren entsprechende Propaganda wunschgemäss zu reagieren, Meinung zu bilden, einzukaufen, Material anzuhäufen und unsere Persönlichkeit zu verkaufen, um immer gleicher zu werden, statt Vielfalt und Individualität in der Einheit zu leben…der Einheit des Herzens.
Es reicht schon, wenn der Mensch dafür einsteht, so zu arbeiten, wie es ihm Freude macht, wo seine Leidenschaft und Begabung wirklich gebraucht werden und den Herzensmut aufbringt, auf Unrecht zu reagieren.
Warum wir das alles geschehen lassen? Weil die Herzintelligenz geraume Zeit schon missachtet wird, sie hat den Platz einer Muse, bestenfalls, im Dienste des mittlerweile völlig kontrollsüchtigen, keinesfalls zum Wohle des Ganzen hin arbeitenden Kopfhirns. Wir stecken in einem Mindfuck-Programm fest, wonach nur anstrebenswert ist, was angehordet wird. Wonach nur enge und abstrakte Gesetze uns zu kultivierten Menschen machen sollen. Das Gegenteil ist der Fall. Der Mensch benimmt sich auf der Erde, als ob er eine zerstörerische Kreatur wäre. Es nützen alle Errungenschaften einer Gesellschaft nichts, wenn die Führungsstrukturen grausam gleichgültig sind. Kopf-Intelligenz ohne gleichwertige Zusammenarbeit mit der Herz-Intelligenz kippt in kalte Extreme. In der Tat geniale Extreme, aber eben Extreme. Trotzdem strebt jeder und jede nach denselben, was unweigerlich irgendwann zum Kollaps führt.
Die mangelhafte und sehr einseitige Kommunikation des Kopf-Hirn mit dem Herz-Hirn lässt den Menschen sich mangelhaft und einsam fühlen und er sucht in der Aussenwelt nach Ausgleich. Suchen-Sucht.
Das Drängen des Menschen sich global zu vernetzen, ist ein Zeichen der Zeit und als solches nicht negativ zu bewerten.
Es ist aber ebenso ein Zeichen der Zeit dies mit Herzintelligenz zu tun, weil das Gefühl des Gedrängtsein des Menschen ein Gefühl des Gedrängtsein des Planeten ist, auf dem er lebt.
Wir und der Planet sind ein Teil des selben Ganzen, Göttlichen. Die Zeichen des Göttlichen übertragen sich zuerst auf den Planeten und dann auf den Menschen. Wir entspriessen dem Planeten gewissermassen, somit sind wir Kinder des Planeten und nicht umgekehrt! Oder…? Was wissen wir schon…
Aber was wir sicher wissen, ist, dass wir an unseren selbstproduzierten unsinnigen Bergen von Müll kläglich ersticken werden, nicht nur im Materiellen sondern auch im Geistigen.
Und daran könnten wir etwas ändern!
Wir müssten dafür aber hinter die Illusion sehen können, dass irgendwer oder irgendetwas uns retten wird. Wir sind in Wahrheit alle Säuglinge an den Zapfstellen eines absolut zerstörerischen Systems.
Somit können wir, jede und jeder einzelne von uns, uns nur selbst retten, in dem wir anfangen klar zu beobachten, uns von Dingen abzuwenden, die wir gar nicht brauchen, obwohl es uns dringend empfohlen wird und neue, gesundende Gemeinschaften zu bilden. Ich wünsche euch allen viel Mut, Zivilcourage und aktive Herzintelligenz dazu.
Zögert nicht, neue Wege des Herzens zu begehen!

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von eeva
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