Archiv für Juni, 2010

Ein Plädoyer für die Sehnsucht und fürs Herz

Sonntag, 27. Juni 2010 at 9:48 pm

Wir alle kennen die Sehnsucht. Sie ist das grosse Bestreben des Menschen zu transzendieren, mehr zu werden, über sich hinauszuwachsen. Die Bemühungen sind manigfaltig, die einen versuchen sie mit materiellen Gütern, andere über die Sexualität, Partner, Kinder, Reisen, Religion, etc. zu befriedigen. Mit bedingtem Erfolg. Diese Dinge sind lediglich Anreiz auf dem Weg, nicht die Vollendung.

Die Sucht im Wort „Sehnsucht“ oder auch im Wort „versuchen“, zeigt, dass das Wort Sehnen auf der Strecke bleibt um sich danach sehr schnell wieder zu melden, nur um wieder durch Sucht vorübergehend stillgelegt zu werden. Es ist ein teuflischer Kreislauf, ein Treten an Ort und Stelle, logisch stellen sich nach einer Weile frustrierende Gefühle, oder auch Resignation ein!

Was genau strebt also die Sehnsucht im Menschen wirklich an? Vielleicht eher ein Näherkommen zu sich selbst, eine Art von Heimkommen in seinem eigenen Universum? Gewissermassen ein sehnsüchtiges Finden? Sobald nämlich dünkt mich, das Finden anfängt, öffnet sich das eigene Universum und wir finden noch viel viel mehr!

Ich empfehle in diesen Zeiten Freundschaft und Austausch. Liebevolles Wissen drum, dass jeder zu seinem Universum kommen kann, wenn er sein Herz fragt. Genügsamkeit auf gesellschaftlicher Ebene ist angesagt, nicht durch mühsames Erzwingen, sondern um das Gewaltfeld zu verlassen und ins Feld der Liebe und wahren lustvollen Zusammenarbeit einzutreten.

Man glaubt kaum, wie viel Spass, Freude und Action zu erleben ist, ohne dass wir viel Geld, Platz oder Technik dafür brauchen. Zeit und Aufmerksamkeit reichen.

Der Sitz des Sehnen ist seit ewigen Zeiten das Herz, darum liegt hier auch die Pforte zu unserem eigenen hochgradig interessanten Universum.

Freundschaft ist als Einladung in des anderen Universum anzusehen, als Austausch um sein eigenes zu erweitern, weil alles schon da ist und lediglich gefunden werden muss. Freundschaften sind Taschenlampen für unser eigenes Universum, um auch die hintersten und dunkelsten Orte in uns zu erforschen.

Es ist alles in unseren Köpfen (mindfucking-program!), die Evolution regiert nicht über uns, wir gestalten sie mit. Die Schöpfung hat uns kreiert und wir beeinflussen durch unser Handeln wiederum die Schöpfung. Wenn wir bloss erkennen könnten, dass wir Götter und Göttinen sind!  Wir brauchen eigentlich keine wirkliche Führung, sie liegt in uns drin. Warum glauben wir der Stimme, die uns sagt, dass wir nichts sind ohne Geld, Ansehen, Aussehen, etc.? Wir sind ein Universum perfektfunktionierender Abläufe und Zusammenarbeiten in uns drin und somit vollständig und ganz, genau so wie wir sind, es fehlt nichts! Es ist alles wichtig und richtig so wie es ist.

Ein Ratschlag an die Menschen, der im Moment so von höheren Spären ruft:

Dringend Integrieren statt Separatisieren und das auch noch mit Feingefühl, so dass jeder Kreatur so einigermassen wohl ist!

Schwierig oder sogar unmöglich? Mitnichten!

Schwierig sind nur wir selber, weil wir das Problem ausschliesslich mit den Köpfen lösen wollen. Es ist aber das Herz, dass hier die Richtung angibt.

Das Herz verzeiht und versteht immer, ausser es wird durch den Intellekt daran gehindert. Dann leidet es und hält die Klappe, bis es früher oder später aufgibt, versteinert oder zusammenbricht und den Rest des Menschen dabei hinterherzieht.

Angesichts der globalen Krisen, die schon stattgefunden haben, gerade stattfinden oder noch stattfinden werden, ist es aber eine wirklich massgebliche Aufgabe aller Menschen, das Herz endgültig wieder vollständig einzubeziehen und aktiv an der Gesellschaft teilnehmen zu lassen, statt es in den Privatbereich zu schieben.

Wer dazu noch mehr wissen will, hier eine kleiner Einblick in Methoden, dem Herz wieder deutlichere Aufgaben zukommen zu lassen! Good luck!

http://www.coherence-cardiaque.ch/herzintelligenz.php

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von eeva
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