{"id":110,"date":"2007-12-29T19:29:24","date_gmt":"2007-12-29T17:29:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.szeszak.ch\/wordpress\/2007\/12\/29\/barbie-und-ken\/"},"modified":"2008-03-11T21:47:50","modified_gmt":"2008-03-11T19:47:50","slug":"barbie-und-ken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.szeszak.ch\/?p=110","title":{"rendered":"Barbie und Ken?"},"content":{"rendered":"<p>Am liebsten w\u00fcrden wir ja modernerweise hier im Westen die Welt jetzt schon gerne gleichberechtigt und in m\u00e4nnlichen und weiblichen Belangen ausgeglichen sehen. Sobald aber Kritik an den Geschlechtern kundgetan wird, werden rasant schnell Verteidigungshaltungen auf beiden Seiten eingenommen. Die einen vermerken Extremismus, andere verw\u00e4ssern, bagatellisieren und verweisen auf die Freiheit der Meinung, der Kleidung und des Lebensstils.<\/p>\n<p><!--more--><br class=\"webkit-block-placeholder\" \/>Wieder andere schreiben B\u00fccher, wie das k\u00fcrzlich verfilmte: \u201e Warum M\u00e4nner nicht zuh\u00f6ren und Frauen schlecht parken k\u00f6nnen\u201c. Geschrieben in Eintracht von einem P\u00e4rchen, welches auch noch Pease heisst! Hier werden massenweise uralte Unterschiede aufgez\u00e4hlt und die \u201emoderne\u201c Wissenschaft herbeibem\u00fcht. Immer wieder wird aufs alte S\u00e4ugetierhirn hingewiesen, wonach M\u00e4nner zum Beispiel gezwungen sind, \u201eihren Samen zu verbreiten\u201c, den Versorger- und J\u00e4gerstatus aufrechtzuhalten und Frauen prinzipiell nur sanft und langatmig eingeleiteten Sex wollen und nahezu s\u00fcchtig nach Z\u00e4rtlichkeit, Romantik und Schutz sind. Wir alle seien in unseren Geschlechterrollen gefangen und dies sei gewissermassen ein Produkt der urzeitlichen F\u00fcgung. Die moderne Wissenschaft mit Vertretern, wie dem Erziehungswissenschaftler und Hirnforscher Joseph Clinton Pearce weisen aber daraufhin, dass wir ein weiteres Hirn, die Frontalappen mit Sitz hinter der Stirn dazu entwickelt bekommen haben, welches die F\u00e4higkeit besitzt, sich \u00fcber die alten Rollenmuster zu erheben, quasi zum Mensch zu werden. Heisst es nicht \u201ehomo sapiens\u201c oder sogar \u201ehomo novus\u201c? Das Buch fragt sich dann auch, warum wir noch nicht weiter sind. Ich f\u00fcge an, sogar bereit sind, unsere Lebensgrundlagen auf der Erde zu zerst\u00f6ren. Vielleicht aus dem egoistisch-illusion\u00e4ren Gef\u00fchl der Getrenntheit vom Ganzen. Oder aus Angst. Es w\u00fcrde das Aufgeben von Sicherheiten und Erwartungen bedeuten und dem Standhalten der Versuchungen des Wettbewerbs, der Gier, der Kleinlichkeit des Herzens. Was erhalten wir daf\u00fcr? Eine unglaubliche Vergr\u00f6sserung unseres Bewusstseins und unserer Liebesf\u00e4higkeit, wenn wir uns nicht mehr selbst begrenzen m\u00fcssen in rigiden Rollen und ihren gesellschaftspolitischen Folgen. Wissen und Lust am Leben w\u00e4re f\u00fcr alle da und dabei sind auch die L\u00e4nder zu ber\u00fccksichtigen, die in Sachen Gender menschenrechtstechnisch katastrophal abschneiden. Es kann uns hier nicht egal sein, was anderswo passiert, weil wir eine Einheit sind mit andern Menschen, Tieren und Pflanzen, mit der Erde. Es muss Empathie treten, anstelle von Gleichg\u00fcltigkeit und dies kann nicht von Regierungen verlangt werden, sie verfolgen andere Ziele, bedienen andere, letztendlich zerst\u00f6rerische Felder. Es muss in jeder einzelnen Person die Verantwortung liegen, die Projektionen, Erwartungen und Schuldzuweisungen zur\u00fcckzunehmen und sich in Empathie, Toleranz und Beweglichkeit zu \u00fcben, nur schon in unserem eigenen Umfeld. Ein wirklich kraftvoll ( gemeinsam noch intensiver) ausgestossener Herzenswunsch hat ja nun von Seiten der Quantenphysiker endlich einen guten Glaubw\u00fcrdigkeits-Zustupf bekommen, in dem Sinne, m\u00f6chte ich uns allen ein wundervolles, spannendes, lustvolles, verspieltes Jahr 2008 voller Liebe w\u00fcnschen! Auf dass ganz viele Menschen auf diesem wunderbaren Planeten Einheit  mit anderen Menschen und Freiheit in sich selber finden d\u00fcrfen! <br class=\"webkit-block-placeholder\" \/><!--EndFragment--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am liebsten w\u00fcrden wir ja modernerweise hier im Westen die Welt jetzt schon gerne gleichberechtigt und in m\u00e4nnlichen und weiblichen Belangen ausgeglichen sehen. Sobald aber Kritik an den Geschlechtern kundgetan wird, werden rasant schnell Verteidigungshaltungen auf beiden Seiten eingenommen. 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