{"id":117,"date":"2008-04-28T22:52:21","date_gmt":"2008-04-28T20:52:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.szeszak.ch\/wordpress\/?p=117"},"modified":"2008-10-03T12:26:15","modified_gmt":"2008-10-03T10:26:15","slug":"lebenstempo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.szeszak.ch\/?p=117","title":{"rendered":"Lebenstempo"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.szeszak.ch\/wp-content\/uploads\/chamaeleon-ast.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-118\" title=\"chamaeleon-ast\" src=\"https:\/\/www.szeszak.ch\/wp-content\/uploads\/chamaeleon-ast-300x244.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/www.szeszak.ch\/wp-content\/uploads\/chamaeleon-ast-300x244.jpg 300w, https:\/\/www.szeszak.ch\/wp-content\/uploads\/chamaeleon-ast.jpg 524w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.szeszak.ch\/wp-content\/uploads\/chamaeleon-ast.jpg\"><\/a>\u201eDie \u00e4usserst schnellen gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen zwingen uns auf allen Ebenen bis hin zum Schulsystem zu reagieren und uns darauf einzustellen.\u201c Solcherlei h\u00f6rt man letzte Zeit immer h\u00e4ufiger.\u00a0Die Frage ist nur, auf welche Weise. Durch Wirtschaftsorientiertheit im Kindergarten? Wettbewerb und Erfolgsdenken bis in die untersten Stufen? Optimierung des Rohstoffs \u201eMensch\u201c?\u00a0Wie stehts mit den wirklich dringend n\u00f6tigen Optimierungen von Empathie, Herzintelligenz, und nebst globaler Ausnutzung, globaler Unterst\u00fctzung der Rasse \u201eMensch\u201c?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im gleichen Tempo w\u00e4chst der M\u00fcllberg, sterben Tier- und Pflanzenarten aus, schwinden die Ressourcen \u201e\u00d6l\u201c,und \u201eWasser\u201c auf der Welt und da w\u00e4re noch die leidige Klimaerw\u00e4rmung.\u00a0Reagiert wird aber im Moment nur, in dem noch mehr unn\u00f6tig Ressourcen verbraucht werden und dies in verschwenderistem Masse von wenigen Privilegierten, welchen ein grosses Heer von unterern\u00e4hrten Menschen, die trotz harter Arbeit kaum ihre Familien ern\u00e4hren k\u00f6nnen, gegen\u00fcberstehen.\u00a0Hierzulande macht man sich eher Sorgen, ob man wiedermal weniger essen oder sich mehr bewegen soll.<\/p>\n<p>Wer macht denn das Tempo? Die Evolution? Die hockt irgendwo herum und langweilt sich, in der Hoffnung, einmal echt zum Zuge zu kommen, und das volle menschliche Potential aussch\u00f6pfen zu d\u00fcrfen.Wir halten uns gefangen in dem wir schulterzuckend im S\u00e4ugetier-, \u00f6fters auch im Reptilverhalten verweilen, statt es uns untertan zu machen. Wir machen stattdessen die \u00e4usseren Tiere untertan, oder rotten sie aus, in dem wir ihren Raum und ihre Lebensqualit\u00e4t wegnehmen. Wir lassen ihn ja unseren Kindern auch nicht. Immer fr\u00fcher greift die Welt des Erwachsenen in das arglose, fantasievolle Spiel des Kindes ein, nur weil der Erwachsene vergessen hat, dass die Entwicklung des Gehirns auch nur so schnell vonstatten geht, wie es daf\u00fcr ein jahrmillionenaltes Program gibt. Der Intellekt kann da der Natur zum Trotz meinen, ganz eigene, st\u00f6rrische Wege gehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich habe als Kind mal eine Geschichte gelesen, die mich heute noch besch\u00e4ftigt. Sie ist eine nette Metapher f\u00fcr die narzistischen, egoistischen Verhaltensweisen, die die (be)herrschenden Staubsaugergesellschaften auszeichnen. Hier ist sie:<\/p>\n<p>Es war einmal eine Kartoffel, die lag noch tief in der Erde. Sie wusste, dass sie etwas ganz besonderes war. Viel besonderer als die Kartoffeln um sie herum, die tr\u00e4ge und zufrieden mit sich und ihrem Leben vor sich hinreiften. Sie wollte etwas erreichen in ihrem Kartoffelleben, sie wollte zum Papst nach Rom! Sie wollte die w\u00fcrdige Ern\u00e4hrung auf seinem Teller sein! Dieser Gedanke liess sie nicht mehr los.\u00a0Sie musste einen Weg finden, so schnell wie m\u00f6glich nach oben zu gelangen! Sie dr\u00fcckte mit aller Kraft und es gelang ihr mit all ihrem Kartoffelwillen, sich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck nach oben zu arbeiten. Als sie endlich oben angekommen war, erblickte sie die Sonne und war hingerissen. Sie konnte nur immer wieder ins Licht schauen, und war gl\u00fccklich.\u00a0Nach einer Weile f\u00e4rbte sich ihre Haut zu einem wundervollen Violett und sie war stolz. Das ist die richtige Farbe f\u00fcr meinen Besuch! Grade als sie anfing zu \u00fcberlegen, in welche Richtung sie sich ihren Weg weiterdr\u00fccken wollte, schliesslich wollte sie auf den Teller des Papstes, kam der Bauer vorbei.Er sah die Kartoffel, b\u00fcckte sich und hob sie auf.\u00a0\u201eJa!\u201c jubelte die Kartoffel, man hat mich entdeckt!\u201c\u00a0Der Bauer schaute die Kartoffel skeptisch an.\u00a0\u201eSchon wieder diese Fr\u00fchlinge! \u201e murmelte er. \u201eDiese bl\u00f6den violetten Kartoffeln versauen mir noch die Ernte, die kriege ich doch so nie los!\u201c Er warf die Kartoffel in einen Sack mit anderen violetten Kartoffeln und rief: \u201eNaja, die Schweine wird\u2019s freuen!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie \u00e4usserst schnellen gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen zwingen uns auf allen Ebenen bis hin zum Schulsystem zu reagieren und uns darauf einzustellen.\u201c Solcherlei h\u00f6rt man letzte Zeit immer h\u00e4ufiger.\u00a0Die Frage ist nur, auf welche Weise. 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